Kinderarbeit weltweit



Marokko: „Schuften statt Schule“ - In vielen marokkanischen Familien müssen die Kinder den Lebensunterhalt mit verdienen. Teppiche knüpfen, Autos reparieren, Häuser bauen - für die Kinder bedeutet das meist den Verzicht auf eine ordentliche Ausbildung. In Marokko gibt es nach inoffiziellen Schätzungen eine halbe Million Kinderarbeiter zwischen 6 und 15 Jahren. Und das trotz aller Gesetze und Vorschriften, die in letzter Zeit auch in Marokko im Rahmen der internationalen Konvention gegen Kinderarbeit erlassen wurden. (mehr ... )


Weltweiter Kinderhandel: „Kinderhandel nimmt zu“ - Der weltweite Kinderhandel nimmt nach Erkenntnissen des Kinderhilfswerks terre des hommes rapide zu. Mehr als 100.000 Kinder würden pro Monat weltweit verkauft und ausgebeutet, heißt es in einer Studie. (mehr ... )


Südostasien: „Die Ware Kind“ - Südostasiens Kinder werden täglich gekauft und verkauft. Die Organisation Terre des Hommes hat jetzt eine Studie über den Markt mit der menschlichen Ware veröffentlicht. (mehr ...)


Pakistan: „Für faire Fußbälle“ - Das Nähen von Fußbällen ist harte, meist unterbezahlte Handarbeit. In Pakistan werden die Arbeitsbedingungen jetzt zum Teil erträglicher - und die Fußbälle teurer. In der nordpakistanischen Region Sialkot werden 80 Prozent aller Fußbälle produziert. Bis vor einem Jahrzehnt wurden Fußbälle größtenteils noch in Heimarbeit in Dörfern hergestellt. Menschenrechtsorganisationen gelang es jedoch, das öffentliche Interesse auf die oftmals schrecklichen Arbeitsbedingungen und die Kinderarbeit zu lenken. Heute werden die Produktionsstätten in Sialkot überwacht. "Das Problem ist allerdings, dass gefälschte Bälle außerhalb dieser Zone produziert werden, und man nicht ausschließen kann, dass sie von Kindern genäht werden", sagt Anne Putz, PR-Koordinatorin von Adidas. (mehr ...)

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Fotos: http://www.dw-world.de

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